Zusammenfassung

Dünndarmhypoperfusion / Beendigung des arteriellen Zuflusses führt zu einer akuten mesenterialen Ischämie und ist auf eine embolische Obstruktion der A. mesenterica superior oder eine akute thrombotische Obstruktion (normalerweise eines bereits erkrankten Mesenterialgefäßes) zurückzuführen. Morbidität und Mortalität dieser Erkrankung sind hoch. Die Behandlung umfasst konservative Maßnahmen (Sauerstoff, Antikoagulation, i.v. Flüssigkeiten) sowie chirurgische (Darmresektion, Embolektomie, Bypass) und endovaskuläre (Embolektomie, Ballondilatation, Stent) Eingriffe. Nicht alle Patienten müssen operiert werden, aber Peritonitis oder Nekrose in voller Dicke erfordern eine Operation bei Kandidaten mit gutem Risiko. Bei Patienten mit geringem Risiko kann eine Palliation gerechtfertigt sein.

Ischämische Kolitis ist die häufigste Form der gastrointestinalen Ischämie, und jährlich werden mehr als 40 Fälle pro 100.000 Einwohner beobachtet. Die Pathophysiologie dieses Zustands ist schlecht verstanden, und die vorliegenden klinischen Symptome sind unspezifisch. Die symptomatische Behandlung erfordert eine Krankenhauseinweisung, wobei die Perforation nur als Frühkomplikation oder die Striktur als Spätkomplikation operiert wird.

Chronische mesenteriale Ischämie resultiert normalerweise aus einer atherosklerotischen Verengung der Zöliakie- oder oberen Mesenterialarterien.

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